…der Workshop für Heli-Einsteiger
powered by RC-Heli-Action und GRAUPNER
Du bist Modellhubschrauber-Einsteiger? Dir fehlen momentan noch elementare Grundlagen rund um die Technik, mechanische Einstellung und Grundjustage des Modellhelis? Und nicht zuletzt möchtest Du auch einmal selbst am Steuerknüppel im Lehrer-Schüler-Betrieb fühlen, wie man das „wahre Fliegen“ erlebt?
..dann bist Du genau richtig bei uns – bei der Heli-Akademie. 2009 wurde der zweitätige Workshop für den ungeübten Heli-Newcomer erstmals erfolgreich durchgeführt. Auch 2010 wird es wieder eine Heli-Akademie geben; Termin ist der 25. und 26. September. Die diesjährige Veranstaltung ist bereits restlos ausgebucht. Aufgrund der starken Nachfrage ist für 2011 eine Wiederholung des Seminars geplant.
Learning by flying – Lehrstunden

Wieder mal die Schulbank drücken hieß es Ende September 2009 für 20 Chopper-Begeisterte in Kirchheim-Teck. Doch dies war keine normale Schule. Nein, hier handelte es sich sogar um eine Hochschule – eine Akademie um genau zu sein: die Heli-Akademie.
In Zusammenarbeit mit RC-Heli-Action organisierte Graupner auf dem Firmengelände in Kirchheim unter Teck einen Lehrgang in Sachen Modellhubschrauber. An die 100 Bewerberbungen gingen hierzu ein, von denen jedoch nur 20 per Los ausgewählte Glückliche sich zwei Tage lang fundiertes Basiswissen über das komplexe Thema Modell-Helikopter einimpfen lassen durften.
Aufgepasst
Die vier Referenten, Wolfgang G. Simon und Norbert Wybranietz von Graupner sowie Fred Annecke und Raimund Zimmermann von RC-Heli-Action, lehrten anhand der Mechanik des Mikado LOGO 10 in mehreren Seminaren an zwei Tagen alles zum Beginn in der Hubschrauber-Fliegerei Nötige. Das gesamte Spektrum des Basiswissens von den grundlegenden Funktionen eines Helis über die Akkutechnologie, Antriebe und Controller bis hin zur komplexen Programmierung von Fernsteuerungen wurde alles abgehandelt.
RC-Heli-Action-Chefredakteur Raimund Zimmermann gehörte auch zu den ReferentenLos ging’s mit der Vorstellung des Referenz-Helis LOGO 10 Compact mit anschließendem Referat von Raimund Zimmermann und Fred Annecke. Beim gemeinsamen Mittagessen in der Kantine der Firma Graupner konnte das gerade eingepaukte nochmals durchgesprochen werden. Anschließend zeigten die „Lehrer“ im Hof ihr Flugkönnen. Der Koala von Wolfgang Simon beeindruckte allein durch seine schiere Größe und den Klang einer Modellturbine, Norbert Wybranitz zeigte, dass der LOGO 10 in der ARF-Version von Graupner kunstflugtauglich ist.
Anschließend paukten die 20 Teilnehmer hochkonzentriert Grundlagenwissen, das anhand des Referenzmodells und am Projektor dargestellt wurde. Schnell nahmen die Wissbegierigen den Stoff auf und fragten intensiv nach. So entwickelten sich zahlreiche, sehr konstruktive Diskussionen.
Am Abend fand überraschend noch ein Durchgang durch die heiligen Hallen des Graupner-Stammsitzes statt. Imposant war schon allein das normale Lager, hier lief die Gruppe durch Gänge mit bis unter die Decke gestapelten Baukästen. Besonders interessant war die Besichtigung des neuen automatischen Lagersystems für Kleinteile, das innerhalb kürzester Zeit aus 15.000 Artikeln das gerade Benötigte zu Tage fördern kann. Den krönenden Abschluss bildete der Besuch im Entwicklungsbereich.
Die Teilnehmer hingen förmlich an den Lippen der Referenten
Der zweite Tag begann nochmals mit Theorie, die jedoch aufgrund des mittlerweile vorhandenen Grundwissens der Teilnehmer bereits deutlich praktischer ausgeführt werden konnte: Programmiertipps standen auf dem Plan. Vor allem deshalb, da einige ihre eigenen Helis im Gepäck hatten und diese bei der anschließenden Schulung fliegen wollten. So ging es dann im Konvoi zum betriebseigenen Modellflugplatz, auf dem sogleich mit den Schulungs-Helis LOGO 10 Compact richtig losgelegt wurde. Hier ging es an das praktische Training mittels Lehrer-Schüler-Kabel und alle konnten ausführlich am Objekt üben. Schnell stellte sich so der erste Lernerfolg ein, sodass jeder mit einem breiten Grinsen den Sender aus der Hand legte.

Anfassen war ausdrücklich erlaubtAm Nachmittag war der Wissensdurst immer noch nicht gestillt, woraufhin Raimund Zimmermann spontan einen „Spurlauf-Workshop“ einberief und den Jungs zeigte, wie’s gemacht wird. Überhaupt standen die aktive Diskussion und eingehende Erklärung jeder Frage immer an oberster Stelle der Heli-Akademie. Egal, welche Frage im Seminar-Raum oder auf dem Flugfeld entstand, sofort stellte sich der jeweilige Referent für Rede und Antwort bereit und ging auch auf kleinste Details ein. Norbert Wybranietz und Wolfgang Simon rundeten den Nachmittag mit gekonnten Showflügen ihrer elektrisch angetriebenen Agusta A109 Power und der turbinengetriebenen Agusta A119 Koala ab.
Lehrreich
Vier Referenten, 20 Teilnehmer und viele lehrreiche Stunden gefüllt mit Hubschraubern – das und viel mehr war die Heli-Akademie 2009. Alle Teilnehmer nahmen neue Ideen, Fachwissen und vor allem auch die Gewissheit, einen Modellhubschrauber besser zu verstehen mit nach Hause. Durch den ausgewogenen Mix aus Theorie, Praxis, Hintergrundwissen und Show hatten alle riesigen Spaß. Und das ist schließlich das Wichtigste.


… und legte ihn sogleich auf den Kopf

Samstagabend fand überraschend ein Rundgang durch die heiligen Hallen von Graupner statt. „Normalerweise ist hier immer aufgeräumt“, so Norbert Wybranietz


Der spontan ausgerichtete Workshop zur Einstellung des Blattspurlaufs fand reges Interesse

Norbert Wybranietz flog seine Agusta bei einer kurzen Showeinlage sehr eindrucksvoll vor
Das Referenzmodell: Graupner Logo 10 Compact



